HIV-Prävention
Beratung und Aufklärung
Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist in den letzten Jahren angestiegen. Viel über die HIV-Infektion, die Übertragungswege und den Umgang mit der Infektion zu wissen, ist ein wichtiger Schutz für sich selbst und die Mitmenschen.
In den Arztpraxen ist es möglich, sich über die Themen rund um die HIV-Infektion zu erkundigen. Informationen sind aber auch bei zahlreichen anderen Einrichtungen und Institutionen zu bekommen, u.a. in den AIDS-Hilfen, auch ohne Nennung eines Namens.
Wichtig bleibt: Kondome schützen!
PEP (Postexpositionsporphylaxe)
PEP meint die sogenannte Postexpositionsprophylaxe. Nach wahrscheinlichem Kontakt zu HI-Viren besteht die Möglichkeit, vorsorglich HIV-Medikamente einzunehmen, um ein „Angehen“ der Infektion zu verhindern. Die Einnahme der Medikamente sollte dabei möglich zeitnah, am besten innerhalb der ersten Stunden nach dem Kontakt erfolgen.
Ob es im einzelnen Fall sinnvoll ist eine PEP durchzuführen, sollte zusammen mit einem entsprechend erfahrenen Arzt/Ärztin entschieden werden, der auch über das weitere Vorgehen und entsprechende Kontrollen im Verlauf informieren kann.
Zu beachten ist, dass die HIV-Medikamente nur zur Therapie, nicht aber zur Prophylaxe der HIV-Infektion zugelassen sind.
PREP (Präexpositionsprophylaxe)
PREP meint die sogenannte Präexpositionsprophylaxe. Dabei spielen Überlegungen eine Rolle, vor einem möglichen Infektionsrisiko bereits HIV-Medikamente einzunehmen um eine HIV-Infektion im Voraus zu verhindern. Auch hier sind Nutzen und Risiken zusammen mit einem entsprechend erfahrenen Arzt/Ärztin eng abzuwägen.
Zu beachten ist, dass die HIV-Medikamente nur zur Therapie, nicht aber zur Prophylaxe der HIV-Infektion zugelassen sind.
