Lexikon/Begriffe

AIDS

engl. Aquired Immunodeficiency Syndrome; erworbene Abwehrschwäche mit verschiedenen so genannten opportunistischen Infektionen, Hauttumoren u.ä.; als Erreger wurde das HIV = engl. Human Immunodeficiency Virus entdeckt
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Antikörper

werden von sog. B-Lymphozyten und Plasmazellen zur Immunabwehr gebildet, wenn fremde Antigene in den Körper eindringen
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Antiretrovirale Therapie (ART)

bezeichnet eine Therapie zur Behandlung einer Infektion, die durch Retroviren wie z. B. das HI-Virus verursacht ist und deshalb als antiretroviral bezeichnet wird
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Arzneimittelresistenz

tritt durch Veränderungen im Erbgut des HI-Virus, die bei seiner Vermehrung entstehen können, auf. Das Virus spricht nicht mehr auf die bisher eingenommenen antiretroviralen Medikamente an. Es ist gegen diese Medikamente resistent geworden.
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Aszites

bezeichnet man eine krankhafte Wasseransammlung im Bauchraum, z.B. bei einer Erkrankung der Leber wie der Leberzirrhose
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CD4-Zellzahlbestimmung

Anzahl an Zellen des Immunsystems an, die als CD4-Zellen (T4-Lymphozyten oder Helferzellen) bezeichnet werden. Diese sind für ein funktionstüchtiges Immunsystem; sie werden durch das HI-Virus befallen.
Eine Blutuntersuchung, die die Anzahl der CD4-Zellen im Blut bestimmt, liefert wichtige Hinweise auf die Funktionsfähigkeit des Immunsystems sowie das Fortschreiten der HIV-Infektion.
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cEVR (Complete Eearly Viral Response)

zur Woche 12 nach Therapiebeginn der Hepatitis C-Infektion lässt sich keine Virusvermehrung mittels PCR-Verfahren mehr im Blut feststellen, die Viruslast ist unterhalb der Nachweisgrenze (eines empfindlichen Tests!).
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Cytomegalie-Virus

zählt zur Gruppe der Herpesviren. Bei Menschen mit intaktem Immunsystem verlaufen Infektionen mit diesem Virus meist unbemerkt. Für immungeschwächte Menschen stellen Cytomegalieviren eine große Gefahr dar.
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Coxackie-Virus

ist nach einem Ort bei New York benannt, wo es 1948 erstmals identifiziert wurde. Es verursacht vor allem Erkältungen, virale Hirnhautentzündungen und Herzmuskelentzündungen.
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Ebstein-Barr-Virus

gehört zur Gruppe der Herpesviren (auch Humanes-Herpes-Virus 4 (HHV 4) genannt). Erstmals beschrieben wurde es 1964 von Michael Epstein und Yvonne M. Barr. Sie entdeckten EBV in B-Lymphozyten, die von einem afrikanischen Patienten mit einem Burkitt-Lymphom stammten.
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ETR (End Of Treatment Response)

am Ende der Hepatitis C-Therapie lässt sich keine Virusvermehrung mittels PCR-Verfahren mehr im Blut feststellen, die Viruslast ist unterhalb der Nachweisgrenze (eines empfindlichen Tests!).
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EVR (Eearly Viral Response)

wenn zur Woche 12 nach Therapiebeginn der Hepatitis C-Infektion die Viruslast negativ oder mindestens um den Faktor hundert (= 2 Logarithmusstufen oder 2 log10) abgefallen ist (mit einem empfindlichen Test kann ggf.noch eine geringe Viruslast nachweisbar sein) spricht man von einer EVR.
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Fibrose

bezeichnet eine krankhafte Bindegewebsvermehrung in Organen wie der Leber (Leberfibrose), der Lunge (Lungenfibrose) u.a., wodurch die normale Organfunktion beeinträchtigt wird.
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GCP (good clinical practice)

Good Clinical Practice (GCP) (deutsch: „Gute klinische Praxis“) bezeichnet man die international anerkannten, nach ethischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgestellten Regeln für die Durchführung von klinischen Studien.
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Genotypisierung

bezeichnen die große genetische Variabilität des HCV. Daher wird das HCV in sechs Genotypen (1-6) unterteilt. Diese Genotypen werden weiter in 30 Subtypen (1a, 1b, 3a usw.) untergliedert.
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HAART (Hochaktive antiretrovirale Therapie)

bezeichnet eine Hochaktive antiretrovirale Therapie (englisch Highly Active Anti-Retroviral Therapy). Es handelt sich um eine 1996 eingeführte Kombinationstherapie aus mindestens drei verschiedenen antiretroviralen Medikamenten) zur Behandlung einer HIV-Infektion, die unbehandelt fast immer zum Ausbruch von Aids führt. Neuerdings wird anstatt HAART der neutralere und damit korrektere Begriff cART (combined Anti-Retroviral Therapy) verwendet. In Deutschland wird sie meistens nur Kombinations-Therapie oder kurz Kombi-Therapie genannt.
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Hepatitis

bezeichnet eine Entzündung der Leber, für die zahlreiche Ursachen verantwortlich sein können. Führt eine andere zugrundeliegende Erkrankung zu dieser Leberentzündung, wird von einer sogenannten Begleithepatitis gesprochen.
Klinisch unterscheidet man nach dem Verlauf eine akute von einer chronischen Hepatitis.
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Hepatologie

bezeichnet ein Spezialgebiet der Gastroenterologie, das die Funktionen und die Erkrankungen der Leber und der Gallenwege sowie die Diagnostik und Therapie dieser Krankheiten umfasst. Die Hepatologie ist kein eigenständiges Fachgebiet. Die Bezeichnung „Hepatologe“ bezeichnet in der Regel einen auf Lebererkrankungen spezialisierten Arzt (Gastroenterologen, heute oft auch Infektiologen).
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Herpes (HSV)

ist ein Virus, das – wie der Name schon sagt – zur Gruppe der Herpesviren zählt. Für durch das HSV hervorgerufene Erkrankungen verwendet man Umgangssprachlich - speziell den Lippen- oder Genitalherpes (Herpes labialis und Herpes genitalis) - auch die Kurzform Herpes.
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HIV

bezeichnet ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationszeit zu AIDS (engl. Acquired Immunodeficiency Syndrome, dt. „erworbenes Immundefektsyndrom“), einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit.
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Immunologie

oder Immunbiologie ist die Lehre von den biologischen und biochemischen Grundlagen der körperlichen Abwehr von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen sowie anderer körperfremder Stoffe wie beispielsweise biologischen Toxinen und Umweltgiften und von Störungen und Fehlfunktionen dieser Abwehrmechanismen.
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Immunstatus

gibt Auskunft über den Zustand des Immunsystems eines Organismus und seine Fähigkeit, Infektionen mit Krankheitserregern abzuwehren.
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Immunsystem

Als Immunsystem (vom lateinischen immunis, im übertragenen Sinne „unberührt, frei, rein“) wird das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen bezeichnet, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert
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Infektiologie

ist eine unterschiedliche Disziplinen umfassende Wissenschaft, die sich mit der Erforschung und Behandlung viraler, bakterieller und protozoaler Infektionen beim Menschen beschäftigt.
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Inhibitor

(lat. inhibere „unterbinden“, „anhalten“) ist ein Hemmstoff, also eine Substanz, die eine oder mehrere Reaktionen – chemischer, biologischer oder physikalischer Natur – so beeinflusst, dass diese verlangsamt, gehemmt oder verhindert werden.
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Interferon (INF)

(von engl. to interfere eingreifen, sich einmischen) ist ein Eiweiß, das eine immunstimulierende, vor allem antivirale und antitumorale Wirkung entfaltet. Es wird als körpereigenes Gewebshormon in menschlichen und tierischen Zellen gebildet.
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Interleukin 28B (IL28B) -Polymorphismus

Ein genetischer Marker, der einen hohen Vorhersagewert für ein Ansprechen auf eine Therapie mit pegyliertem Interferon und Ribavirin bei chronischer Hepatitis C, insbesondere Genotyp 1, hat. Dieser Genabschnitt auf dem Chromosom 19, kodiert den Bauplan für ein körpereigenes Interferon (Interferon lambda 3). Im Blut vor Therapiebeginn bestimmbar, bedeutet z.B. ein C/C-Polymorphismus eine besonders hohe Heilungschance.
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ITPA-Polymorphismus

Genetischer Marker mit einem Vorhersagewert für die Ausprägung einer Anämie (Blutarmut) unter einer Therapie mit Ribavirin. Variationen dieses Genabschnitts, der die Inosin Triphosphatase kodiert, können zu einer verminderten Aktivität dieses Enzyms in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen) führen, die vor einer Ribavirin induzierten Hämolyse (Zerfall der Erythrozyten) bis zu einem gewissen Grad schützen kann. 
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Kaposi-Sarkom

(sprich: „Kaposchi“) ist eine vor allem im Zusammenhang mit AIDS auftretende Krebserkrankung, deren Ursache höchstwahrscheinlich auf das Humane Herpesvirus Typ 8 (HHV-8) in Verbindung mit Kofaktoren zurückzuführen ist. Die Notwendigkeit von Kofaktoren zur Entstehung des Krankheitsbildes ergibt sich daraus, dass HHV-8 selbst wesentlich weiter verbreitet ist als das Kaposi-Sarkom. Zu den Kofaktoren gehören nach bisherigen Erkenntnissen ein geschwächtes Immunsystem sowie Umweltfaktoren.
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Koinfektion

bezeichnet man wenn neben einer Infektion eine andere Infektion gleichzeitig vorliegt z.B. HIV/Hepatitis C-Infektion.
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Leberzirrhose

(griechisch κίρρωσις, kírrosis - "gelb-orange") bezeichnet das Endstadium chronischer Lebererkrankungen. Dieses Stadium gilt als nicht rückgängig zu machen. Typischerweise entwickelt sich eine Zirrhose über einen Zeitraum von Jahren bis Jahrzehnten. Selten finden sich schnellere Verläufe von unter einem Jahr. Fast alle chronischen Lebererkrankungen können im Endstadium zu einer Leberzirrhose führen. Im europäischen Raum zählen der Alkoholmissbrauch und die chronische Virushepatitis zu den häufigsten Ursachen.
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L-Polamidon©

siehe Methadon
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Lues

(auch Lues venerea, harter Schanker oder Franzosenkrankheit genannt) ist eine Infektionskrankheit, die zur Gruppe der sexuell übertragbaren Erkrankungen gehört. Der Erreger der Syphilis ist das Bakterium Treponema pallidum. Die Syphilis wird hauptsächlich bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt und ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen. Während der Schwangerschaft und bei der Geburt kann eine erkrankte Mutter die Infektion auf ihr Kind übertragen (Syphilis connata).
Typisch ist ein Beginn mit schmerzlosen Schleimhautgeschwüren und Lymphknotenschwellungen. Bei einem Teil der Infizierten kommt es zu einem chronischen Verlauf, der durch vielfältigen Haut- und Organbefall gekennzeichnet ist. Die Diagnoseerstellung geschieht hauptsächlich durch den Nachweis von Antikörpern. Die Syphilis ist durch die Gabe von Antibiotika heilbar. Der Nachweis einer aktiven Infektion ist nach Infektionsschutzgesetz ohne Nennung des Namens meldepflichtig.
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Lymphozyten

sind zelluläre Bestandteile des Blutes und zählen zur Gruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie umfassen die B-Zellen, T-Zellen und natürliche Killerzellen. Bei Erwachsenen sind etwa 25 bis 40 Prozent der Leukozyten im Blut Lymphozyten.
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Methadon

ist ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid mit starke schmerzstillender Wirksamkeit. In der Öffentlichkeit wurde es bekannt als Opiatersatzstoff im Rahmen der Substitutionstherapie von Heroinabhängigen.

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Mutation

(v. lat. mutatio „Veränderung“, „Wechsel“) ist eine dauerhafte Veränderung des Erbgutes. Sie betrifft zunächst nur das Erbgut einer Zelle, wird aber von dieser an alle eventuell entstehenden Tochterzellen weitergegeben. Man kann Mutationen unterscheiden, die an die Nachkommen weitergegeben und solchen, die nicht an die Nachkommen weitergegeben werden können. Ein Organismus mit einer Mutation wird als Mutant oder Mutante bezeichnet.
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Nachweisgrenze/ Bestimmungsgrenze (Quantifizierungsgrenze)

(englisch Limit of quantitation, LOQ) ist die kleinste Konzentration eines analysierten Stoffes, die mit einer festgelegten Genauigkeit bestimmt werden kann. Erst oberhalb der Bestimmungsgrenze können quantitative (zahlenmäßige) Analysenergebnisse angegeben werden. Die Bestimmungsgrenze hat immer eine höhere Genauigkeit als die Nachweisgrenze.
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NNRTI

(engl. Non Nucleoside Reverse Transcriptase Inhibitor) sind Medikamente aus der Gruppe der virushemmenden Wirkstoffe. Der erste Wirkstoff wurde 1990 entwickelt. Es handelt sich um Wirkstoffe, die das virale Enzym Reverse Transkriptase inhibieren und damit die Vermehrung von Retroviren (z.B. HIV) hemmen.
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NRTI

(engl. Nucleoside Reverse Transcriptase Inhibitors) sind ebenfalls Medikamente aus der Gruppe der virushemmenden Wirkstoffe. Ihr Ansatzpunkt ist auch das Enzym Reverse Transkriptase von Retroviren (z.B. HIV), die das virale RNA-Genom in DNA umschreibt.
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Opiat

bezeichnen bestimmte Bestandteile des Opiums. Es sind diejenigen natürlichen Substanzen, die eine schmerzstillende Wirkung haben. Dazu gehören z.B. Morphin, Codein und Papaverin.
Als Opioid hingegen werden alle Stoffe bezeichnet, die morphinartige Eigenschaften aufweisen und an Opioidrezeptoren wirksam sind. Sie umfassen neben den Opiaten auch körpereigene Opioide.
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Opportunistische Infektionen

liegen bei der Entwicklung des Vollbildes von AIDS vor. Dies sind Erkrankungen, die sich aufgrund der Schwächung des Immunsystems entwickeln können. Die HIV-Therapie hat die Anfälligkeit für diese Infektionen deutlich vermindert. Wenn sie dennoch auftreten, können sie schwer verlaufen. Daher muss beim geringsten Verdacht auf das Vorliegen einer solchen Infektion der behandelnde Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.
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Papilloma-Viren (HPV)

bilden eine Gruppe von DNA-Viren, die in mittlerweile mehr als 100 verschiedene Typen eingeteilt werden. Die HPV sind unbehüllte, doppelsträngige DNA-Viren (dsDNA) und gehören zur Familie der Papillomaviridae.
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PCR (Polymerase-Kettenreaktion)

bezeichnet man das Verfahren um die Erbsubstanz (DNA/RNA) nachzuweisen (z.B. HIV-PCR).
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PI (Proteaseinhibitoren)

sind Moleküle, die bestimmte Enzyme (Peptidasen, früher: Proteasen) hemmen und damit den Abbau von Proteinen verhindern können. Diese kommen auch bei der Therapie von HIV-Infektionen zum Einsatz. Sowohl HIV-Proteasen als auch die körpereigenen Proteasen spielen eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung.
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Pneumocystis jirovecci -Pneumonie (PJP)

PJP (Pneumocystis jirovecii Pneumonie; früher PCP (Pneumocystis carinii Pneumonie)) ist eine Erkrankung der Lungen, die durch den Schlauchpilz Pneumocystis jirovecii hervorgerufen wird.
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Polyneuropathie

ist der Oberbegriff für bestimmte Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Abhängig von der jeweiligen Ursache können motorische, sensible oder auch vegetative Nerven gemeinsam oder auch schwerpunktmäßig betroffen sein. Häufig zeigen sich die Beschwerden zu Beginn in Form von Missempfindungen an Händen und Füßen, es gibt symmetrische und asymmetrische Formen. Die Beschwerden können sich auf vielfältige Art und Weise zeigen.
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Prophylaxe

(griechisch, „Schutz“, „Vorbeugung“) bezeichnet Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten. In Bezug auf die Krankheitsvorbeugung einerseits und die Gesundheitsförderung andererseits hat der Begriff Prävention teilweise gemeinsame und teilweise unterschiedliche Bedeutungen.
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Relapse

bezeichnet einen Rückfall, also ein erneutes Auftreten einer Erkrankung,
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Retroviren (Reverse Transkriptase Onkoviren)

behüllte Viren, deren Erbinformation als RNA vorliegt und die als DNA in das Genom der Wirtszelle eingebaut wird. Zu ihnen gehören die Erreger einiger weit verbreiteter Infektionskrankheiten, die sowohl beim Menschen als auch bei Tieren auftreten können. Zu den Retroviren zählt auch das HI-Virus (HIV).
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Ribaverin

ist ein Medikament (Nukleosid-Analogon) und wirkt gegen einige DNA- und RNA-Viren wie beispielsweise Hepatitis-C, Influenza-Viren und Herpes-Viren.
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RNA (Ribonukleinsäure = Ribonucleinacid)

ist eine Nukleinsäure, das heißt eine Kette aus vielen Nukleotiden. Eine wesentliche Funktion der RNA in einer Zelle ist die Umwandlung genetischer Information in Eiweiße.
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RVR (Rapid Viral Response)

zur Woche 4 nach Therapiebeginn der Hepatitis C-Infektion lässt sich bereits keine Virusvermehrung mittels PCR-Verfahren mehr im Blut feststellen, die Viruslast ist unterhalb der Nachweisgrenze (eines empfindlichen Tests!).
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Serologie

Bezeichnet die Wissenschaft und Lehre von den Antigen-Antikörper-Reaktionen. Sie befasst sich unter anderem mit der Entwicklung spezifischer Nachweiser von Antigenen und Antikörpern. Das ist möglich, weil die Antigen-Antikörper-Reaktionen sehr spezifisch sind. Damit wird einerseits die Identifizierung von Antigenträgern, wie zum Beispiel Krankheitserregern, ermöglicht. Andererseits können durch den spezifischen Nachweis bestimmter Antikörper im Blut Krankheiten diagnostiziert werden.
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Soor

ist eine Sammelbezeichnung für Infektionskrankheiten durch Pilze der Gattung Candida, wobei Candida albicans der häufigste Auslöser ist. Die Erkrankung wird auch als Candidosis, Candidiasis, Candidamycosis, oder – wenn nur Haut und Schleimhäute betroffen sind – Soor (veraltet auch als Moniliasis) bezeichnet. Bei AIDS kann Soor häufig auftreten.
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STIKO

(Ständige Impfkommision=STIKO) Besteht aus 16 Mitgliedern. Sie trifft sich zweimal pro Jahr, um sich mit den gesundheitspolitisch wichtigen Fragen zu Schutzimpfungen und Infektionskrankheiten in Forschung und Praxis zu beschäftigen und entsprechende Richtlinien herauszugeben. Die Empfehlungen der STIKO dienen den Bundesländern als Vorlage für ihre öffentlichen Impfempfehlungen.
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SVR (Sustained Viral Response)

auch 6 Monate nach Ende der Hepatitis C-Therapie lässt sich keine Virusvermehrung mittels PCR-Verfahren mehr im Blut feststellen, die Viruslast ist unterhalb der Nachweisgrenze (eines empfindlichen Tests!). Es handelt sich um ein dauerhaftes Therapieansprechen („Heilung").
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Syphillis

siehe Lues
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T4-Lymphozyten

Zellen, die Ihrem Körper helfen, sich gegen Infektionen und Erkrankungen zu wehren. Diese Zellen werden auch als CD4-Zellen bezeichnet und können vom HI-Virus befallen und zerstört werden
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Tropismus

CCR5 (CC-Motiv-Chemokin-Rezeptor 5, auch CD195, CMKBR5 oder CC-CKR5) ist die Bezeichnung für ein Rezeptoreiweiß.
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Tuberkulose (TBC)

(früher auch als Schwindsucht oder Morbus Koch, umgangssprachlich als „die Motten“ bezeichnet, lateinisch: „tuberculum“ = kleine Geschwulst) ist eine bakterielle Infektionskrankheit durch den Erreger Mycobacterium tuberculosis“, die am häufigsten die Lungen befällt. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an.
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Viruslast

umschreibt, wie stark sich ein Virus im menschlichen Körper vermehrt. In einer Blutprobe wird die Viruslast mit einer Methode namens „PCR“ bestimmt. PCR steht dabei für Polymerasekettenreaktion.

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